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Balance – nicht nur beim Sport eine Herausforderung

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Wenn ich das Thema Balance im Sport definieren würde, dann geht es meist darum, in der Bewegung das Gleichgewicht auf einer schmalen Lauf- oder Unterstützungs-Fläche zu halten. Zum Beispiel auf einem Barren, auf einer umgedrehten Turnbank oder auf einem Seil. Eine Hilfe kann dabei das Ausbreiten der Arme oder eine Balancierstange sein, ein Schirm oder Fächer, da dadurch die Reaktion auf kleine Änderungen der Neigung genauer und schneller wird. Wenn ich dies ausweite, gibt es Sportarten, wo es wichtig ist, seine Körpermitte zu finden. Ob beim Surfen, um nicht vom Brett zu kippen oder auch im Yoga. Auch bei Übungen, wo man sein eigenes Körpergewicht lernen muss zu verlagern, geht es um Balance – und wenn es ‘nur’ das stehen auf einem Bein ist.

F O C U S !

Klingt einfach:  ein Bein durchstrecken, dass andere anwinkeln, die Arme nach links und rechts ausstrecken und halten! Beim Sport kann ich üben, mein Gleichgewicht zu halten. Nicht nur die Arme helfen dabei, sondern auch das fokussieren eines Punktes.

Fokussieren.. Klar, kann ich – oder?

Wie kann ich das nun auf mein Leben übertragen? Balance haben, im Gleichgewicht sein, Körper und Geist in Einklang bringen.. Balance, was bedeutet das eigentlich außerhalb vom Sport? Sich auf etwas zu fokussieren, sich nicht ablenken zu lassen und seinen Weg gehen! Das ist der Schlüssel zum Erfolg und klingt logisch! Ist dennoch einfacher gesagt als getan.

Wie oft lassen wir uns ablenken, vom Weg abbringen oder so beeinflussen, dass wir genau das verlieren: unseren Fokus.

Dass jeder mal hier und mal dort abbiegt, um zu sehen, was es noch gibt und welche Möglichkeiten einem andere Wege bieten ist großartig. Leider vergessen wir dabei oft dorthin zurückzukehren, wo wir hergekommen sind und wieder unser Ziel zu fokussieren. Natürlich gibt es Umstände im Leben, wo es genau das Richtige ist, einen komplett neuen Weg einzuschlagen, sich neu zu sortieren und ein neues Ziel zu wählen. Doch leider dümpeln viele zu oft vor sich hin, ohne auch nur eine Idee zu haben, wo die Reise hingeht.

Wie finde ich also heraus, wo die Reise hingehen soll?

Drei Fragen helfen dabei:

Wer bin ich?
Was kann ich?
Was WILL ich?

Wichtig dabei ist: sei ehrlich zu Dir selbst. Ich sag euch eins… das waren ganz klar meine drei schwierigsten Fragen seit Langem.

Wie fange ich am besten an?

Definiert für euch selbst  vorab was ihr NICHT wollt. Das grenzt schon mal einiges ein und ich verspreche euch einen ‘AHA-Effekt‘. Es ist nämlich spannend herauszufinden, was man selbst eigentlich wirklich nicht will und somit auch der erste Schritt in die richtige Richtung für euch selbst. Wenn es euch hilft, fragt Freunde, wie sie euch sehen, wo in ihren Augen eure Stärken aber auch Schwächen liegen.

Achtung!! Seid deswegen nicht beleidigt, sondern dankbar, wenn euch jemand ehrlich und konstruktiv ‘Kritik’ straigth in your face sagt!!

Wollt ihr die Wahrheit nicht wissen, fragt nicht danach. Wollt ihr Klarheit, dann setzt euch auch mit den vermeintlich negativen Zügen und Eigenschaften auseinander und versucht auch daraus Stärken zu ziehen oder daran zu arbeiten. Neue Wege zu bestreiten erfordert Mut, Willen, Stärke und Durchhaltevermögen. 

Stolpern, aufstehen, weiter machen

Findet ihr heraus, was ihr wirklich wollt und fangt an, euch darauf zu konzentrieren, könnte der Weg zum zufrieden sein etwas leichter werden. Lasst euch von Freunden und anderen Menschen inspirieren, nehmt Ideen mit und greift auch nach helfenden Händen, um die richtige Balance wieder zu erlangen. Allein ist noch niemand glücklich geworden, aber macht euer Glück nicht von anderen abhängig! Sich Zeit zu lassen und Ruhe zu nehmen ist wichtig, aber:

Verliert nicht den Focus <3

xoxo #Zugar

Zugar

Vivi Scissors alias Zugar- das Pendant zu Zalt. Bekanntes Fitness und Tattoo Model aus Hamburg.

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