CrossFit Diary

Cross Fit Diary | No.2

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Kraftsport? Aber ich will doch fraulich bleiben…

Ich hatte mich 2013 extrem auf meine Ausdauer konzentriert – 90 Minuten auf dem Stepper beim höchsten Schwierigkeitsgrad oder 7-10 km laufen? Kein Problem für mich 😉 Natürlich habe ich auch Übungen an den Geräten im Fitnessstudio gemacht, aber ich wollte ja nicht “breit” werden, sondern wie die meisten Frauen: abnehmen und Fett verbrennen.

Mir machte so schnell keiner was beim Treppen steigen vor oder brachte mich aus der Puste – aber eine große körperliche Veränderung bemerkte ich nicht.

Unzufrieden war ich nicht, aber wenn ich schon alles neu haben wollte 2014, warum nicht auch ein neues Ziel für den Körper?

Trugschluss – ran an die Hanteln!

Keine drei Tage in Hamburg und mein “Probetraining” bei McFit war längst gebucht mit einem neuen Fokus: Krafttraining.

Zu Beginn fühlte ich mich wirklich unwohl, fast schon überfordert im Freihantel Bereich. Doch mein Wille war gepackt. Ich habe mir Apps mit detaillierten Übungs-Anweisungen geholt und mir einen Trainingsplan erstellt. Mein Körper fing an, sich langsam zu verändern. Ich konnte meine Übungen variieren und hatte somit Abwechslung und mehr Spaß beim Training als zuvor im Cardio-Bereich.

Mein Workout beanspruchte weniger Zeit, war dafür intensiver und ich baute “Super-Sätze” mit ein. Ich wurde nicht breiter, sondern muskulöser und definierter.

Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen für vier Monate auf Sport und Belastung gänzlich verzichten.

Als ich endlich wieder startklar war und natürlich voller Tatendrang direkt mit einem “Legday” beginnen musste und an alte Erfolge anknüpfen wollte, konnte ich anschließend vier Tage nicht richtig laufen – ich sag euch eins: “Startet langsam nach so einer Pause!” 😉

Wieder geh tüchtig rückte der Oktober immer näher und ich konnte mein Probetraining beim Crossfit AlsterGym/Hamburg kaum abwarten. Etwas aufgeregt und neugierig betrat ich die Box und war so positiv überrascht über die unglaublich herzliche und tolle Atmosphäre. Jeder kennt es, neu irgendwo zu sein und sich wie ein kleiner Fremdkörper zu fühlen. Doch das war binnen Minuten verschwunden. Alle begrüßten mich, stellten sich vor und ich guckte gespannt beim “WOD” (Workout of the day) zu, der kurz vor dem Ende war – genauso wie die Teilnehmer.

18 Uhr: der Basic Kurs startete 

Zunächst stellte Andrei, Head-Coach und Inhaber der CrossFit Box, sich vor und erklärte einige Begriffe und zeigte uns ein kleines Trainingsheft, welches jeder zum Ende der Stunde mitnehmen sollte. In diesem Heft hat sich das Team vom Crossfit AlsterGym die Mühe gemacht und Begriffe wie “Deadlifts“, “Knees to Elbows“, “Bridge“, etc. erklärt und für jeden neuen Teilnehmer bereitgelegt. Bevor es losgehen konnte, mussten wir uns aufwärmen: Seilspringen!
Ich schaute nicht schlecht aus der Wäsche und grübelte, wie lang es wohl her war, dass ich “Seilchen hüpfte“.. In der Grundschule wahrscheinlich?!

Na dann mal los!

Völlig außer Atem und nicht in der Lage länger als 30 Sekunden am Stück zu springen, durfte die Gruppe die Seile weghängen und wir fingen mit “Handwalks” an, gefolgt vom “Ausfallschritt“, “Air-Squats” und “Zwergenlauf“. Euch geht es sicherlich wie mir damals: “wovon redet sie da gerade?” – ich werde euch die Begriffe und Übungen peu à peu in den folgenden Beiträgen erklären 🙂

Ich, die eigentlich nicht so schnell aus der Fassung zu bringen ist, war fix und fertig.. Und das nur nach dem aufwärmen?! Wie sollte ich bloß die ganze Stunde schaffen – doch bevor ich überhaupt zu Ende denken konnte, tranken wir alle etwas, wischten uns den Schweiß von der Stirn und fingen mit den ersten Trocken-Übungen an.

Uns wurden die wichtigsten Grundübungen erklärt – Andrei machte alles vor und wir nach. Er kontrollierte jeden, guckte sich die Haltung und Bewegungsabläufe an und korrigierte alles, bis es perfekt saß. Und das bei jeder Übung! Ich war begeistert und erstaunt; selten fühlte ich mich so gut aufgehoben und “in richtigen Händen” – da wusste einer ganz genau, was er tat und hatte ein unglaubliches Auge für jeden Einzelnen in der Gruppe.

Zum Schluss hat unser kleiner Basic-Kurs einen “WOD” geschafft und war wie der Kurs zuvor: geschafft 😉

xoxo Zugar




Zugar

Vivi Scissors alias Zugar- das Pendant zu Zalt. Bekanntes Fitness und Tattoo Model aus Hamburg.

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