CrossFit Diary

CrossFit Diary | No. 6

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10 Gründe warum CrossFitters mit Yoga starten sollten

NICHT WEGKLICKEN !! Bitte lest warum – ihr werdet erstaunt sein !

Im CrossFit dreht sich alles um die Gemeinschaft und um den Zusammenhalt.

Ich habe Euch schon mal berichtet, dass ich bisher viel gemacht habe, was Sport betrifft – mal mehr, mal weniger begeistert, mal erfolgreich, mal eher nicht. Im Oktober letzten Jahres durfte ich CrossFit  in der CrossFit WestGym Box kennenlernen – ich war so was von beeindruckt von der Intensität, der Schnelligkeit und der förmlich spürbaren Explosion der Energie bei den CrossFit Workouts.

Ungelenkig bis zum Äußersten

Leider stellte ich schnell fest, das meine körperliche Mobilität und Beweglichkeit ziemlich schlecht ist und meine Atmung auch nicht unbedingt förderlich war. Meine Unbeweglichkeit stand und steht mir bei vielen Grundübungen im Weg und ich sehe immer mehr, dass ich damit nicht allein bin.

Also, was tun?

Andrei, unser Trainer von der CrossFit WestGym Box hat das sofort erkannt. Er ist immer darauf bedacht, das Beste aus jedem rauszuholen und an seinen ‚Mankos‘ zu arbeiten.
Und was fördert die Beweglichkeit mehr, als gezieltes Stretching und Dehnen? Die Antwort ist so klar und doch so fremd: YOGA.

CrossFit und Yoga? Wie passt das zusammen?

Yoga – das ich diesem Thema aufgrund meiner eben nicht vorhandenen Mobilität mehr als skeptisch entgegentrete, ist klar. Was aber nicht am Yoga liegt, sondern an meiner Angst, zu versagen..

Etwas NOCH nicht zu können bedeutet nicht, dass es nicht erreichbar ist.
Auch hier gilt, wie in jeder anderen Lebenslage auch: die Angst zu überwinden, indem man sich dieser Stellt.

Denn nur durch hartes Training und dranbleiben, kann man Veränderungen erzielen. Und ich sag Euch eins, CrossFit und Yoga harmonieren genauso gut miteinander wie Kaffe und Kuchen 😉

Hier sind meine 10 Gründe, warum ich daran glaube, das Yoga dabei helfen kann, als Athlet im CrossFit zu wachsen, Eure Ziele zu erreichen und weiter zu kommen, als ihr je selbst von Euch erwartet hättet!

1) Yoga verbessert die Beweglichkeit und allgemeine Mobilität

Die meisten der klassischen Posen im Yoga unterstützt die gleichen Bewegungsabläufe, um Drehmomente zu schaffen, auf der Suche nach einer neutralen Wirbelsäulenposition und arbeitet immer vom Kern aus, der Körpermitte.

Heben Deine Fersen vom Boden ab, beim ‚Overhead Squat‘?
Ist es für Dich unmöglich einen Handstand zu machen, weil Deine Schultern nicht so wollen, wie Du? Wie sieht es mit Deinen ‚Pistols‘ aus? Kommst Du sauber runter?

Das Ausüben einiger Yoga Übungen kann dabei helfen, die Außenrotation der Hüfte und Schulter zu stärken, die für viele Grundbewegungen des CrossFit wichtig sind. Die konsequente Durchführung dieser Yoga- Formen hilft beim verbessern der allgemeine Mobilität.

2) Yoga hilft beim fokussieren

Musstest Du schon einmal 150 ‚Wall Balls‘ bewältigen? Das Ziel ist es, den Punkt zu fixieren, wo der Ball hingeworfen wird. Dort sollte der Blick ruhen. Im klassischen Yoga übt man, sich zu konzentrieren, den Fokus nicht abzuwenden, während man in Bewegung ist. Diese Technik, seinen Fokus zu behalten und nicht aufzugeben hilft beim ‚Olympic lifting‘, bei ‚douple unders‘, bei hohen ‚Box jumps‘ oder ‚toes to bar‘ – nur um einige Übungen zu nennen.

3) Yoga lehrt einen richtig zu atmen

Beim CrossFit geht es in erster Linie darum, sich schnell mit hoher Intensität zu bewegen. Um Geschwindigkeit optimal nutzen zu können, muss man auch Ruhe besitzen. Viele Athleten bewegen sich gut, allerdings ist die Atmung für’n Ar*** Eimer.

(Das kenn ich – mir ist mal beim Sport eine Ader in der Nase geplatzt, weil ich falsch geatmet hab. Ziemlich uncool, wenn man plötzlich blutüberströmt das Training abbrechen muss.. Und das nur wegen falscher Atmung? JA!)

Damit Du Deine maximale Kraft erreichen kannst, ist die Verknüpfung von Bewegung und Atmung wichtig, um das Ein- und Ausatmen beim trainieren sinnvoll nutzen zu können. Um zum Beispiel ein langes ‚Burpee Workout‘ zu überstehen, ist das Timing der Atmung und deren Rhythmus genauso wichtig, wie die saubere Ausübung. Yoga hilft dabei, aufzuzeigen, wie man richtig tief einatmet, die Fähigkeit, mehr Energie zu erzeugen und aufrechtzuerhalten während eines langen Bewegungsablaufes.

4) Yoga hilft bei der Entwicklung von Balance

Balance ist eines der zehn allgemeinen physikalischen Fähigkeiten in der Definition von CrossFit. Es ist für die meisten der Bewegungen notwendig, die es in einem klassischen CrossFit Training zu sehen gibt. Wenn Du Glück hast, überträgt sich die Balance, die Du in der Box entwickelst, auch auf Dein Leben außerhalb der Box, indem Du dies nicht nur für den Sport nutzt.

5) Yoga hält fit

Bitte ignoriere das, wenn Du derzeit auf Diät bist und versuchst ‚breiter‘ zu werden. Yoga hilft dabei, die Muskeln zu verlängern und dabei, Dich nicht nur einen centimeter größer zu fühlen, sondern auch zu werden. Denn Yoga verbessert Deine Haltung und streckt Dich. Egal wie, Yoga lässt Dich sexy aussehen und wir wissen alle, CrossFitter lieben es, gut auszusehen: oben ohne, in Sport BH’s und Reebok Shorts. Und in erster Linie: ‚naked‘! 😉

6) Yoga lässt Zeit zum relaxen

Yoga kann hart sein, richtig hart, vor allem, wenn Du es noch nicht gemacht hast! Aber jeder mit Ehrgeiz wird wie beim WOD nur im Notfall das Training nicht zu Ende bringen und Notfall bedeutet ein fast abfallender Arm oder Ähnliches.

CrossFit ist primär – wie ihr nun wisst – dafür da, um sich schnell und intensiv zu bewegen, doch um dies zu erreichen, musst Du Dir Ruhe gönnen, Dir Zeit für eine AUSZEIT nehmen. Sich ENTSPANNEN ist wichtig, um die Fähigkeit zu behalten, Informationen, die Du während des Trainings und im Laufe des Tages geistig und körperlich erhälst zu integrieren. Die Möglichkeit, tief zu entspannen hilft, wieder mit mehr Kraft , Konzentration und Entschlossenheit zurück zum Training zu kommen, weil der Körper genügend Zeit hat, sich zu erholen.

Bei Deinem nächsten ‚Rest-Day‘, ersetze den riesigen Eisbecher mit einer restaurativen Yoga-Stunde und probiere es selbst aus – noch beser: mach beides!

7) Yoga stärkt die Positionierung

CrossFit Coaches haben eine ganze Menge an Übungen, um die Fähigkeit der richtigen Positionierung zu erhalten, in einer Vielzahl von physikalischen Disziplinen erstellt. Die meisten der klassischen Posen im Yoga unterstützt die gleichen Konzepte, supporten Drehmomente, auf der Suche nach einer nicht verspannten und neutralen Wirbelsäulenposition und arbeitet immer von der Körpermitte aus.

Ziel im Ursprung des Yogas war und ist es, durch die richtige Körperhaltung bequem für längere Zeit zu sitzen (die wohl bekannteste Übung: Lotus- Position/Lotus-Sitz), wobei die Wirbelsäule neutral gehalten wird. DAS ist die selbe Rücken-Position, die wir nutzen, um richtig zu rennen, um ‚pull ups‘ zu schaffen oder um heavy ‚deadlifts‘ und ‚push presses‚ zu schaffen.
– Nur mal am Rand !

8) Yoga kann ein legitimes Workout sein

Jedesmal, wenn Du Menschen zusammenbringst, die selbiges Ziel und selbigen Fokus haben, werden sich diese miteinander verbunden fühlen. Wie gesagt, Yoga ist genauso anstrengend und hart, wie jede andere Form von Sport oder Bewegung – der größte Unterschied liegt wohl darin, dass man sich nach dem Yoga dennoch auch entspannt fühlt und nicht wie vom Laster überrollt 😉 Was an der abschließenden immer stattfindenden Relaxing-Phase liegt, die ca bei 10 Minuten dauert.

9) Yoga bildet Gemeinschaft

CrossFit ist Gemeinschaft, Yoga auch – der Kern des Wortes Yoga in Sanskrit ist ‚Yug‘, welches ‚Yoke‘ bedeutet – so viel, wie kommt zusammen oder verbindet Euch. Die Essenz des Yoga ist das Konzept, das, wenn wir eine Verbindung tiefer zu uns selbst, unserem Körper, unserer Luft und den gegenwärtigen Moment finden, dann werden wir letztlich tiefer miteinander verbunden. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern einfach mit Selbstfindung und Zufriedenheit, mit sich selbst – und auf der Suche sind wir alle!

Sind wir nicht abgelenkt, können wir sauberer und besser trainieren und somit bessere Athleten werden, denn unser Fokus liegt ganz bei der Übung!

10) Yoga ist Spaß!

Es gibt Yoga Kurse, da läuft Macklemore, Daft Punk oder andere Hits, wo mitgesungen wird. Da werden lustige Geschichten erzählt, wie ‚Pumper‘ zurück zu ihrer Beweglichkeit fanden und es entsteht wie beim CrossFit eine Gemeinschaft, mit der es auch mal außerhalb des Trainings Spaß macht, sich zu treffen, Unsinn zu erzählen und Wein oder Bier zu trinken. Es wird zusammen geatmet und sich mit ‚Namaste Bitches‘ verabschiedet, gesungen, manchmal getanzt, auch wenn das total komisch aussieht und das Leben genossen, denn zur Hölle, warum sind wir sonst hier?

Ernsthaft. Probiere Yoga aus. Am besten mit Deinen Sportskollegen aus der CrossFit Box! Es wird Dir helfen, Dein CrossFit Training zu verbessern, Deine Einstellung zum Leben ein bisschen mehr positiv zu stimmen und Dir auch in anderen Lebenslagen helfen.

In diesem Sinne… Namaste, bitches.

desigual sport _ la vida es chula _ 2015 (1)

Peace, over and out

xoxo #Zugar

Zugar

Vivi Scissors alias Zugar- das Pendant zu Zalt. Bekanntes Fitness und Tattoo Model aus Hamburg.

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