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Fazit : 2 Jahre vegan!

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Nun jährt es sich im Mai zum zweiten Mal, das ich mein Vegan-Projekt gestartet habe. Aus einem Monat wurde eine radikale Diät und nun – so wie ich das zumindest beurteilen würde – ein bewusster Lebensstil.

Wie alles begann …

Als ich nach Hamburg kam, wollte ich zwar weiterhin auf hochwertiges Fleisch achten, fiel aber zu oft Fingerfood bei Events und Fastfood zum Opfer. Mir fehlten die richtigen Zugänge und ich versuchte das Fleischessen, auf Restaurantbesuche zu reduzieren. Kurz darauf traf ich jemanden, der mich zum Essen gehen in ein veganes Restaurant einlud. Erst als ich die Speisekarte durchforstete, bemerkte ich das gänzliche Fehlen von Fleischgerichten. Das Gespräch begann, die Diskussion wurde entfacht und der Stein war im Rollen. Mehr und mehr befasste ich mich mit dem Thema der Alles-Esser und hinterfragte unser meist anerzogenen Essensverhalten. Warum war es normal, dass Leid und Qualen auf unserem Teller lagen? Warum weiß jeder von Massentierhaltung und die meisten verschließen vor Bequemlichkeit die Augen? Je mehr ich mich damit befasste, desto schlimmer wurde es.

… der erste Monat vegan …

Ich war schockiert, wie oft ich tatsächlich noch Fleisch, Milch oder Ei gegessen hatte, weil ich nicht wusste, dass es in meinen Speisen verarbeitet war oder keinen passablen Ersatz fand – mehr und mehr stimmte mich das wütend und meine Ernährung wurde zu einer radikalen Diät. Konfrontiert mit Vorurteilen, Warnungen und unzähligen Fragen, suchte ich nach handfesten Antworten. Zu diesem Zeitpunkt litt meine Umgebung bestimmt am meisten unter meinem Wahn. „Sie isst jetzt vegan!“ „Gebt ihr Grünzeug.“ „Sie isst meiner Nahrung das Futter weg!“ … und und und – sooo viele Äußerungen und Anfeindungen musste ich mir anhören aber irgendwann stand ich drüber – irgendwann!

… und das passiert heute!

Tatsächlich bin ich vom Genuss-Fleischesser dazu mutiert, dass alleine der Gedanke mir Übelkeit bereitet. Ich sehe in Fleischtheken nur tote Tiere liegen und der Gedanken, Fleisch in meinem Magen verwesen zu lassen … ok, ich höre schon auf. Aber ich bin nicht päpstlicher als der Papst. Bei gesellschaftlichen Ereignissen bin ich nachsichtiger geworden – alles, was ich weglassen kann, lasse ich weg. Aber ich hinterfrage nicht mehr jeden Prozess in der Küche, zudem ich nur dort „nachlässiger“ esse, wo ich davon ausgehen kann, dass die Qualität stimmt. Ich für meinen Teil kaufe ausschließlich vegan ein. Freunde werden vegan bekocht und meine Mitbringsel sind auch immer vegan.

Ich esse viel bewusster, achte auf Inhaltsstoffe und vermeide Zucker und Weizen – was die meisten veganen Produkte auch ausschließt. Aber ich kaufe viel frisch ein, koche oft und bereite das Essen für unterwegs vor, wenn auch geistig.

Wie ich mich nun fühle …

Abnehmen war nie ein Ziel, hat auch nicht stattgefunden 😉 Meine Blutwerte sprechen gegen Mangelerscheinungen und Supplements sind wirklich nur selten notwendig, wenn dann im Winter. Mein Taint ist viel frischer und meine Akne leicht unreiner Haut gewichen, wobei im Sommer ist sie noch viel besser und teilweise brauche ich nicht mal Makeup. Es hat sich viel verändert, zu viel für einen Beitrag und es werden noch ein paar folgen.

Gerne könnt ihr mir Fragen stellen, auch kritische!

xoxo #Dajana

Dajana

Dajana ist Gründerin und CreativeMind von Zugar&Zalt. Mit ihrem Blog impulsee | motor & lifestyle ist sie schon lange keine Unbekannte in der BlogSphäre. Sie ist passionierte Boxerin und zeigt das in allen Lebenslagen.

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