CrossFit Diary

Keine Lust auf Sport? Dann erst Recht – ich geh zum Crossfit!

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Zu welchem Sport-Typ gehörst du eigentlich? Bist du immer hoch motiviert – nach Weihnachten, im Januar, selbst an deinem Geburtstag? Oder bist du wie ich und findest immer noch kurzfristig eine Aufgabe, die dich daran hindert zum Sport zu gehen?

Just do it : Crossfit

Mit diesen Ausreden wollte ich nun endlich Schluss machen. Das sind keine guten Vorsätze oder das Fit-nach-Weihnachten-Workouts, sondern einfach ein persönliches Bedürfnis von mir, fit und energiegeladen zu sein. Also gehe ich nun jeden Freitag zum Crossfit.

Mittlerweile habe ich schon festgestellt, dass ich mich besser motivieren kann, wenn ich Anfang der Woche und freitags die Class besuche. Was ich nicht gedacht hätte, nachdem meine Muskeln nach jedem Training am liebsten sterben wollen würden. Meine bessere Hälfte kann auch nicht verstehen, warum ich mir Crossfit antue (er ist selbst recht sportlich). Aber genau das möchte ich euch heute hier beschreiben.

Why I Crossfit

Meine sportlichen Aktivitäten beschränkten sich bisher immer auf Tangotanzen. Während der Schulzeit habe ich meine 5 in Sport nur bekommen, weil ich immer anwesend war und wenigsten versucht habe die Laufrunde um den See innerhalb der Schulstunde abzuschließen (erfolglos). Somit kann ich nur sagen: Ich wollte es mir einfach beweisen, dass ich mit dem richtigen Training, den richtigen Coaches und den richtigen Teammitgliedern, zu einem Athleten schaffen kann.

Beim Crossfit besuchst du zuerst Basic Kurse. Hier geht alles langsamer zu. Denn du lernst erst die Bewegungsabläufe und Vokabeln zu den Übungen 😉 Ich bin beispielsweise etwas unausbalanciert. Daran muss ich arbeiten. Aber die Coaches wissen dann nach den ersten Stunden und können so bessere Tips geben und ggf. Übungen anpassen.

Eine normale Crossfit Class besteht aus einem Warm-Up, einem Training, bei dem man Stärke oder Skills (Fähigkeiten zu bestimmten Übungen) trainiert und einem WOD, dem Workout. Meistens denke ich beim Warm-Up bereits, dass das genug Training war. Aber beim Training kann man sich wieder gut konzentrieren und runterkommen. Die letzten 10-25 Minuten im Workout kann man manchmal nur den Kopf schütteln 🙂 Es ist anstrengend. Aber sehr zufriedenstellend.

Jetzt denkst du, das klingt nicht nach deiner Sportart? Das tolle ist – und deswegen bin ich nun auch wieder regelmäßiger dabei – du passt das Training auf dich an. Ich muss im Warm-Up keine 500 m rudern. Ich kann auch nur 200 m rudern. Im Training kann ich z.B. einige Barbel-Übungen (Langhantelstange) nicht mitmachen, weil ich meine Handgelenke noch nicht richtig unter Kontrolle habe – doch dafür bekomme ich eine skalierte / angepasste Übung. Wir müssen Pull-Ups (Klimmzüge) machen! Keine Chance… da mache ich Ring Rows (Mini-Klimmzüge an den Ringen). So arbeitet man sich immer weiter voran, bis man die ersten Klettereien am Seil ausprobiert.

Das Team Team finde ich ganz wichtig dabei! Denn auch wenn du wie ich die schlechteste und langsamste bist findet das niemand schlimm. Alle sind dabei, zählen für dich, halten deine Barbel, wenn du nicht mehr kannst. Das ist super! Und wirklich keine Einzelheit. Ich habe nun schon das Crossfit Hammerbrook und das Crossfit St. Pauli mit verschiedenen Trainern und Mitgliedern besucht: alles sind offen, nett und hilfsbereit. Und das fühlt sich toll an, sich nicht schämen zu müssen, unsportlich zu sein.

Wenn ihr Fragen zum Thema Crossfit habt oder einmal mit mir zusammen gehen wollt, schreibt mir einfach 🙂

xo eure Anna

gleem

Anna ist Gastautorin bei Zugar&Zalt und Gründerin des Labels Gleem. Sie kreiert naturbelassene & zuckerfreie Sweets. Vegan & Paleo, Raw Food & Glutenfrei. Verfeinert mit echtem Blattgold und Granatapfelblüten. Abends geht sie zum CrossFit oder Tango tanzen.

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